Samstag, 8. Januar 2022

Heute mal wieder mit dem Auto unterwegs.

 Citroen C 4, unser Mietwagen.

Ich hatte ja gestern schon kurz meinen ersten Eindruck geschildert. Heute nun ist auch Irmgard mitgefahren. Der erste, und hauptsächliche Mangel, der von ihr kritisiert wird, ist der hohe Einstieg. Sie hat Schwierigkeiten die Beine hochzuziehen. Kein Auto für uns, tat sie damit kund. Ist schon klar, aber ich habe auch noch andere Meinungen hinzuzufügen: Das Auto, mit Dieselmotor, fährt sehr, sehr gut. Der Motor zieht schon aus niedrigsten Drehzahlen souverän durch, ist auch sehr sparsam. Die Anzeige gibt 4,9 l/100km an. Die Schaltung flutscht mit einer Leichtigkeit und trotzdem präsise durch die Schaltgassen, die Kupplung erfordert nur geringe Pedalkräfte und läßt sich sehr feinfühlig dosieren. Federung und Lenkung, auch alles ok. Aaaaber, die Sicht! Man kommt sich vor wie in einem Panzer. Sehschlitz hinten, auch nach vorne schlechte Sicht. Der voluminöse Rückspiegel verdeckt einen großen Teil der Scheibe. Das ganze Auto wirkt unübersichtlich, scheint viel größer zu sein als es tatsächlich ist. Wir lieben eben unsere Youngtimer!




Unser Weg führte uns wie üblich nach El Verger und Els Poblets. Die erste Anlaufstelle war der Campingshop. Ich wollte eine Ersatzpumpe bestellen. War nicht nötig, Christian hatte sie auf Lager. Und sogar noch ein paar Euronen billiger als bei uns in Deutschland. Klasse"

Im "Deutschen Eck" konnten wir erfolgreich etliche Zeitschriften erstehen. Und auch bei "Carlo´s" schien neue Ware geliefert worden zu sein. Denn Irmgard wurde gut fündig, der Einkaufskorb war sehr gut gefüllt, und die Kasse freute sich über einen größeren Geldbetrag als er sonst bei uns anfällt.

Nächste Station natürlich LIDL! Auch hier konnten wir heute mal wieder unser Stamm-Brot in den Einkaufswagen legen. Alle Positionen auf dem Merkzettel von Irmgard waren abgehakt. Damit war die Einkaufstour beendet.

Auf unserem Stellplatz war ich gerade beim Einparken, da lief Blacky direkt vor das Auto zu unserem Wohnmobil und setzte sich voller Erwartung vor die Tür. Kaum war der Eingang frei sprang sie ins Mobil und machte es sich erstmal gemütlich. Als Irmgard dann dabei war, den Kühlschrank zu bestücken, wurde sie dann doch neugierig und beschnüfflte die Einkaufstüte.



Eine weitere Tätigkeit bestand dann darin, dass Bernd und ich noch einmal für einige Mitcamper die COVID- Impfdokumentation downloaden durften. Bernd druckte sie danach aus und verteilte die Dokumente dann an die glücklichen und zufriedenen Nachbarn. So haben wir auch heute wieder eine gute Tat vollbracht!

Freitag, 7. Januar 2022

Wasserpumpe ok

Druckwasserpumpe ausgetauscht.

Wie schon gestern angekündigt, tauschte ich heute die Druckwasserpumpe aus. Das ging einfach und unkompliziert. Deshalb berichte ich darüber auch nicht im Detail. Nur soviel: Alles funktioniert!
Es interessierte mich aber schon, warum die nun ihren Geist aufgegeben hat. Sie lief zwar bis zum Schluß, förderte auch noch Wasser, aber sie machte laute Geräusche und die Förderleistung war auch etwas geringer als im Neuzustand.
Ganz klar dass ich die zerlegte. Und wie ist die Diagnose? Irgend eine kleine Undichtigkeit zwichen dem Membranblock und dem Gehäuse hatte Feuchtigkeit in den Antrieb sickern lassen. Diese Feuchtigkeit führte dazu, dass die Kugellager Rost ansetzten und für den Radau sorgten. Nun habe ich auch mal gesehen wir so eine Pumpe funktioniert.
auf dem OP-Tisch...und jetzt wird die Pumpe seziert!



die Membranen

hier blüht der Rost!


Aber eine Spannung aus anderer Richtung lag ja heute auch in der Luft! Wird unser Auto in der Werkstatt fertig? Ich schrieb gegen 13.00 Uhr eine Mail, um mal anzutesten wie denn der Fortschritt der Reparatur verlaufen ist. Jedoch erhielt ich keine Antwort! Da war ich doch ein wenig angesäuert. Ich bat Bernd daraufhin mich doch gegen 16.30 Uhr zur Werkstatt zu fahren um mich über den Stand der Dinge zu informieren.
Dort angekommen entdeckte ich unser Auto in der Werkstatt sofort. Trotz der offen stehenden Motorhaube keimte Hoffnung in mir auf. Die aber nur Sekunden später zerstört wurde. Der Skoda wird nicht fertig. Vielleicht am Montag. Doch wir hatten uns am Wochenende einiges vorgenommen, was ohne Auto nicht machbar wäre. Also muss ein Leihwagen her! Doch die Werkstatt hatte kein Ersatzauto für mich. Ist wohl nicht so wie in Deutschland. Dort gehört es fast zum Service, dass der Kunde ein Ersatzauto zum super günstigen Kurs erhalten kann, oder es ihm teilweise sogar kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Hier leider nicht.
Der Kundendienstberater organisierte aber wenigstens einen Mietwagen für mich. Den konnte ich ganz in der Nähe, beim Vermieter am MEDIA-Markt abholen. Einen Citroen C4. Ein angenehm zu fahrendes Auto mit Dieselmotor. Jedoch auch, aus meiner Sicht, mit  einem großen Manko. Das Fahrzeug ist total unübersichtlich, insbesondere durch die Heckscheibe - ein Sehschlitz - kann man kaum etwas sehen. Aber damit muss ich nun für einige Tage leben!  

Donnerstag, 6. Januar 2022

Unverhofft....

 Unverhofft kommt oft........

Zumindest auf dieser Reise kann ich mich nicht beklagen untätig herumsitzen zu müssen. Es geht halt immer mal wieder etwas kaputt!

Jeden Morgen, immer wenn ich Kaffeewasser aufsetze, öffne ich im Küchenbereich den Sichtschutz. Dabei ziehe ich das Plissee von oben nach unten. Doch dieses mal gab es einen lauten Knall, fast wie ein Pistolenschuss, na ja, nicht ganz so laut. Aber wir haben uns total erschrocken! Zu erkennen war erstmal nichts. Doch nach näherer Begutachtung entdeckte ich die Ursache. Das Fliegengitter, was auf einer Rolle auf- und abgewickelt wird, wurde durch die Federwicklung nicht wieder nach oben gezogen und aufgerollt! Das heißt, die Verdunkelung war auch nicht mehr möglich, da das Fliegengitter und das Verdunkelungsplissee in einer Führungsschiene laufen. Somit ist es blockiert.

Nach dem Frühstück, und einer angemessenen Gedankenpause, schaute ich mir an, ob ich die Möglichkeit einer Reparatur hätte. OK, ich mache mich ans Werk und schraube den Rahmen ab. Das geht ganz locker. 

der Rahmen ist abgeschraubt!
Nun kann ich den Rahmen ins Freie befördern und auf dem Tisch ablegen. Ganz schnell habe ich auch die Ursache für die Blockade  entdeckt: Das Lager für die Achse war gebrochen. So konnte die nötige Vorspannung der Feder für den Einzug des Fliegengitters nicht mehr gehalten werden. 


Doch wie kann das jetzt repariert werden? Ich räumte erstmal meine Zubehörkiste aus, wurde aber noch nicht fündig. Grübel, grübel, grübel. Wenn man einen stabilen Plastikstreifen hätte, damit könnte man vielleicht etwas basteln. Doch dann fand ich etwas viel besseres in meiner Kramkiste: Einen Aluminium Flachstab!

Wie gut dass ich Werkzeugmäßig so gut ausgestattet bin! Selbst den kleinen Schraubstock, den ich erst vor kurzem hier im Baumarkt erstanden hatte, leistete mir eine große Hilfe. So konnte ich mit Sägen, Feilen und Bohren einen kleinen Bügel basteln um die Achse im gebrochenen Lager zu fixieren. Ich hatte alles soweit vorbereitet, dass ich nun an den schwierigsten Teil der Arbeit gehen konnte. Nach den ersten erfolglosen Versuchen, kamen wie gerufen Karin und Bernd um die Ecke. So ein Glück! Gemeinsam mit Bernd konnte dann die Operation erfolgreich zu Ende geführt werden. Das Rollo funktioniert wieder und kann eingebaut werden!  




das Rollo funktioniert wieder, kann eingebaut werden.


alles wieder an seinem Platz und funktioniert.
Nachdem ich das Chaos beseitigt, das Werkzeug alles wieder eingeräumt hatte, kam dann die nächste Überraschung! Irmgard war im Mobil gerade dabei die Handwäsche zu spülen, als ich ein Geräusch vernahm dass ich so noch nicht gehört hatte. Die Druckwasserpumpe gab sehr laute und merkwürdige Geräusche von sich. Also hin an die Klappe und mal "das Ohr auf die Schiene" gelegt. Und siehe da, die nächste Bastelstunde ist schon gesichert! Die Pumpe geht lautstark ihrem Lebensende entgegen. Das hört sich überhaupt nicht gut an! Doch Glück im Unglück: ich habe eine Ersatzpumpe dabei!!!!

Mittwoch, 5. Januar 2022

Was ist hier los?

 Der Tag beginnt irgendwie total blöd.

Habe ich denn einen Brummschädel, oder was röhrt da in meinem Kopf. Ich werde davon wach. Es ist eine für uns unchristliche Zeit, 08.30 Uhr! Nachdem ich mich einigermaßen orientiert habe, kann ich den Lärm auch zuordnen: Es ist eine Motor-Heckenschere, die unmittelbar neben unserem Mobil arbeitet! Was zum Teufel geschieht hier? Laßt doch bitte unseren Concorde heil! Ok, Entwarnung. Die Hecke, die unsere Parzelle eingrenzt, wird gestutzt. Aber nur in der Höhe, sonst wäre ich auch ganz unruhig gewesen.

Na gut, da wir nun schon mal wach sind, dann kann ich auch gleich den Kaffee kochen. Der Wasserballon ist fast leer, reicht aber noch für heute früh. Ich koche das Wasser und bereite den Filter vor, während Irmgard zum Baguette kaufen geht. Übrigens sind die um 3 Cent teurer geworden auf jetzt € 1,35. 

Wir nehmen zum Kaffee nicht das Wasser aus der Leitung, da es leicht gechlort ist - sondern kaufen immer fünf Liter Gebinde im Supermarkt. Die Wasserreserve habe ich im Kofferraum des Autos deponiert, damit wir im WoMo nicht unnütz Platz vergeuden. Dann will ich schon mal vorsorglich den nächsten Kanister hereinholen. Ups.......das Auto ist ja gar nicht hier, steht doch in Gandia in der Werkstatt! Oh je, daran habe ich ja garnicht gedacht! Aber wir haben ja liebe Freunde am Platz. Eine kurze WhatsApp an Karin geschrieben, ob die dann bei ihrem heutigen Einkauf in ihrem Auto noch Platz für zwei zusätzliche Wasserballons haben? Prompt kommt die Bestätigung zurück. Also werden wir die nächsten Tage nicht auf frischen Kaffee verzichten müssen.

Da habe ich mich zu früh gefreut! Jetzt am Mittag kommt der Heckenscherenmann zurück und will auch die Innenseite der Hecke schneiden! Das wird eng. Hoffentlich bleibt alles heil. Dort wo die Spannseile für den Windschutz verlaufen habe ich mit meiner manuellen Heckenschere schon mal vorgearbeitet, damit er mit seinem Monstrum dort fernbleiben kann. 

Aber Entwarnung, der "Sensemann" ist an unserem Platz vorbeigegangen, hat ihn ignoriert. Gut so!

Heute war es nun soweit, ich habe Irmgard bei einem kleinen Spaziergang begleitet. Bisher habe ich mich immer davor gedrückt, doch nun musste es mal sein. Noch dazu, da wir momentan kein Auto zur Verfügung haben, da kann man ja ruhig mal seine "Gehwarzen" trainieren! Ich habe auch ein paar Fotos von dem Rundgang mitgebracht:

an der Campingplatzeinfahrt herrscht Andrang.
ein Blick über den Platz













Ich habe heute Nachmittag noch eine Aufgabe zu erledigen. Meine anfangs so hochgelobte SIM-Card von Simyo hat doch einen gewaltigen Haken: Der Vertrag ist über vier Monate abgeschlossen mit 30 GB für € 20,--. So ging ich davon aus, dass ich die Daten in vier Monaten verbrauchen kann. Aber wie das so im Leben ist; falsch gedacht! Nach einem Monat hat die Karte - noch richtig voll mit Gigabites, da ich sparsam damit umgegangen bin - ihre Connection eingestellt und zeigt mir an, dass die Zeit abgelaufen ist. So ein Mist! Somit ist natürlich klar, dass ich dem "BEEP" Laden einen Besuch abstatten muss. 

Dort jedoch wurde es richtig kompliziert. Die Verständigung klappte heute überhaupt nicht! Raul, der Fachmann für den Verkauf von Simyo-SIM Karten grübelte und telefonierte mit verschiedenen Ansprechpartnern. Irgendwann wandte er sich an mich und erklärte mir, dass er mir nicht helfen kann, zumindest verstand ich das so, und ich solle zu einem Mercadona Supermarkt oder zu einer Tankstelle gehen. ?????
Damit konnte ich ja nun garnichts anfangen! Ergebnis weiterer Kommunikationsversuche: Ich könne per Kreditkarte bezahlen und dann soll in zwei Stunden die Karte wieder freigegeben werden. Sehr spannend. Nun warte ich darauf, ob das wirklich funktioniert!

Ich warte, und warte, und warte. Nun warte ich nicht mehr. Zwei Stunden sind rum! Ich hake den Versuch als Misserfolg ab. Doch um 20.38 Uhr ploppt plötzlich eine WhatsApp Nachricht auf: Simyo OK! Hallo, welch ein Wunder, die Connection klappt, ich kann wieder Gigabites verbraten!

Dienstag, 4. Januar 2022

Mal wieder ein Werkstattbesuch

 Heute hatte unser Skoda einen Werkstatttermin.

Ding dong, ding dong, der Wecker klingelt und abrupt ist die Nacht zu Ende. Um 09.00 Uhr soll ich mit dem Auto in der Werkstatt in Gandia aufschlagen. Dank des Lärms den der Wecker veranstaltete, kam ich dort pünktlich an - zu pünktlich! 

das Gebäude in dem sich die Skodaniederlassung befindet.
Die Spanier ticken anders. Gerade erst war das Tor geöffnet worden. Und der Serviceberater war schwer damit beschäftigt die Autos umzuparken und in die Werkstatt zu überführen. Ja wo befindet sich eigentlich die Werkstatt? Ich konnte außer einem gepflegten, äußerst sauberen Raum in dem ziemlich neue Fahrzeuge parkten, mit einem Fußboden,der wie geleckt aussah, keine Werkstatt ausmachen. Doch ich entdeckte später einen Fahrstuhl, in dem die Autos in das obere Stockwerk befördert wurden. Dort befindet sich die Werkstatt!



Nach etwa einer halben Stunde war ich an der Reihe. Ich trug noch einmal konkret das Problem vor. Die Klimaanlage war vor etwa sechs Monaten neu befüllt worden, hatte aber inzwischen den Dienst quittiert. Die Kommunikation lief mithilfe des Computerprogramms. Klappte ganz gut. Nachdem wir uns abgestimmt hatten was zu tun sei, durfte ich mich von dannen schleichen. In etwa zwei Stunden sollte ich hier wieder auftauchen.

Was tun während dieser Zeit? Ich entdeckte in fußläufiger Entfernung ein mir sehr bekanntes Firmenschild: Leroy Merlin! Mein Lieblingsbaumarkt! Also Hackengas und hin. Aber auch hier war ich wieder einige Minuten zu früh. 10.00Uhr ist Öffnungszeit. Naja, die paar Minuten warte ich auf einer Bank vor dem Gebäude bei strahlendem Sonnenschein. 



Später dann im Haus schlendere ich seeeehr langsam durch die Regale und schaue intensiv die angebotenen Werkzeuge und Produkte an. Klar, dass dabei auch das eine oder andere Teil den Weg in den Einkaufskorb findet. 

Ich bin wieder auf dem Weg zur Werkstatt. Noch ist mein Skoda nicht zu sehen. Der Serviceberater eilt aber schnellen Schrittes von dannen und kommt dann kurz darauf mit meinem Auto zurück. Auf meine Frage ob die Reparatur schon erledigt sei ernte ich jedoch nur ein Kopfschütteln. Ich muss noch etwas warten. Hoffnung oder nicht? Eigentlich vermittelt mir Senor Pons, so der Name des Beraters, einen zuversichtlichen Eindruck. Doch dann bittet er mich zum Computer und haut in die Tasten. Als erstes erscheint dort der Schriftsatz: Ich habe schlechte Nachrichten für Sie. Rumms, eigentlich hatte ich das auch so erwartet. Doch die Realität enttäuscht mich nun doch etwas. Ich muss das Fahrzeug, vermutlich bis Morgen, hier stehen lassen. Es wird vermutet, dass der Klimakompressor defekt ist. Oh, das wird teuer. Wenn dem so ist, dann muss die Klimaanlage nach dem Wechsel komplett gespült und gereinigt werden. 

das Auto ist zwar wieder da, aber noch nicht fertig repariert.
Nun ist es an der Zeit Bernd anzurufen, damit er mich abholen kann. So geschieht es dann.

Hans, unser Freund von Nebenan hatte aber einen sehr guten Tag und war sehr glücklich. Er hatte ja seine Boosterimpfung schon am 21.Dezember 2021 in Oliva. Jedoch hatte man in das Zertifikat ein völlig falsches Impfdatum eingetragen. Seine bisherigen Versuche, das korrigieren zu lassen sind allesamt fehl geschlagen. Man wollte es einfach nicht ändern und hat ihn immer wieder fortgeschickt. Hans war schon deprimiert und sehr böse auf das Gesundheitszentrum in Oliva. Doch heute nun, hatte er eine Dolmetscherin an seiner Seite, die  ihn direkt ins Zentrum begleitete.  Und die Dame hatte Erfolg! Sie konnte das Personal dort am Tresen überzeugen den Eintrag nun endlich zu korrigieren! Hans ist jetzt happy!


Sonntag, 2. Januar 2022

Sonntag, 02.Januar 2022

Januar 2022, wie sich das anhört?!

Tja, so ist es halt. Da müssen wir uns jetzt dran gewöhnen! Wird schon werden, wie all die vielen Jahre vorher auch!

Meine erste Amtshandlung heute Morgen war......Baguette einkaufen. Und dieses mal gleich zwei!

Die zweite Amtshandlung: Die Aufbackbrezen aus der Kühlbox herausnehmen um sie aufzutauen.

Nun war Frühstück angesagt!

Im Anschluß daran setzte ich mich an den Laptop und bemühte den Google-Übersetzer. Ich formulierte eine Information an das Gesundheitszentrum in Oliva, denn wir hätten ja Morgen dort erscheinen sollen um einen eventuellen Impftermin für die Boosterimpfung in Empfang zu nehmen. Da wir aber die dritte Impfung schon am 23.12. 21 in Denia am Hospital erhalten hatten, wollte ich das der Behörde mitteilen. Ob das nun an die richtige Adresse gelangt, und die damit etwas anfangen können, bleibt fraglich. Ich habe jedenfalls eine Mail an die Adresse geschickt und bin der Meinung meine Schuldigkeit getan zu haben.

Die Tiefkühlbrezen waren aufgetaut und wurden nun aufgebacken, ein spannendes Prozedere. Aber wir  schafften das trotz aller Skepsis. Geschmacklich waren die etwas neutral, aber man konnte das Gebäck als Brezen akzeptieren!

Doch wozu der ganze Aufwand? Hatte ich Euch das noch nicht mitgeteilt? Na, dann jetzt: Wir hatten unsere Nachbarn Anneke und Hans, sowie Karin und Bernd zum Weißwurstessen mit Kraut eingeladen. Deshalb auch heute Morgen zwei Baguette. Und Paulaner Weißbier gab es auch dazu. Also ziemlich zünftig bayrisch. Hier die Fotos dazu:



 

Das war ein fröhlicher Nachmittag, kann ich Euch sagen. Die beiden niederländischen Freunde Anneke und Hans sind angenehme Gäste, und bringen auch eine ansteckende Lustigkeit mit in die Runde. Dazu Karin und Bernd mit in dieser Runde, was soll da noch schief gehen. 

Erst als es unangenehm kühl wurde, trennten wir uns und jeder verzog sich in die eigene warme Behausung zurück.

Das war ein schöner Jahresanfang. So darf es ruhig weiter gehen.

Samstag, 1. Januar 2022

Und das neue Jahr startet.

Gestern gab es noch eine Überraschung!

Der Morgen begann für mich garnicht so gut. Nachdem ich auf der Waage stand und die Gewichtsanzeige sah, glaubte ich im ersten Moment ich hätte mich getäuscht: Ein ganzes Kilo mehr als gestern zeigte das Display an!!! Oh, Schreck lass nach!

Anderes Thema:
Das  hatte ich noch gar nicht erwähnt! Gestern traten plötzlich zwei Personen zu uns auf die Parzelle, die uns für einen Moment total sprachlos machten! Es waren Monika und Olaf mit ihrer Hündin, den Namen habe ich schon wieder vergessen - einfach schrecklich meine Vergesslichkeit - die vor uns standen und sich diebisch freuten. Ich hatte seit einigen Monaten keinen Kontakt mehr zu den Beiden. Auch nach unserem Weihnachtgruß erhielten wir keine Reaktion. Ich fand das schon sehr merkwürdig, machte aber auch keine Anstalten weiter nachzuforschen. Jetzt erfuhren wir den Grund: Sie hatten sich ein neues Wohnmobil gekauft und auch einen Platz auf KIKO gebucht. Doch sie schwiegen ganz bewusst, weil sie uns eben hier überraschen wollten. Das ist den Beiden/Dreien wirklich gelungen! 

Doch nun zu unserer Silvesterfeier mit Karin und Bernd auf deren "Wintergarten". In dem gut beheizten Raum hatten Karin und Bernd alles gegeben um festliche Silvesterstimmung aufkommen zu lassen. Es war sehr schön geschmückt und auch der Tisch liebevoll dekoriert. Wir speisten köstlich. 
Da der Abend ja lang war, und da wir als Ziel abgesprochen hatten, midestens bis Mitternacht durchzuhalten, ließen wir uns auch viel Zeit. Und es kamen auch die Gespräche über unsere gemeinsamen Reisen und Erlebnisse in der Vergangenheit in Fahrt. So verging die Zeit wie im Fluge und wir waren fast ein wenig überrascht als der Jahreswechsel unmittelbar bevorstand.



Ein fröhliches "Prost NEUJAHR" mit allen guten Wünschen machte die Runde, als plötzlich jemand von außen ans Fenster klopfte. Es war Erika! Sie wollte unbedingt mit uns anstoßen. Sie ist eben eine ganz liebe und herzliche Person. Natürlich kamen wir dem Wunsche nach und begaben uns auch nach draußen. Hier hatten sich alle unsere Nachbarn schon versammelt. So wurde es noch eine große Runde der gegenseitigen Bekundungen und guten Wünsche für ein hoffentlich besseres Jahr 2022.

Zurück in unserem "Feiertempel" hielten wir es noch in fröhlicher Stimmung bis 01.30 Uhr aus bevor wir uns dann matt, vollgestopft mit allerlei Köstlichkeiten zum Schlafen begaben.

Am Nachmittag hatten wir uns mit Monika und Olaf zum Kaffee verabredet um auch noch ihr neues Wohnmobil zu besichtigen und einzuweihen!

es gab Chrisstollen, der Weihnachten überlebt hatte.







Wie man wohl sehen kann, war auch das ein fröhlicher Nachmittag. Doch nun muss die Feierei auch mal ein Ende haben, sonst muss ich wohl doch noch eine Diät machen!

Letzter Tag

Heute noch, dann ist Schluss mit Lustig!  Ende der Wintersaison, wir werden Morgen nachhause fahren! Der Alltag hat uns dann wieder. Doch he...