Montag, 25. April 2022

Eine Autotour

Eine kleine Fotoreise mit zwei Zielen. 

trotz Sonnenschein kratzen die tiefhängenden Wolken an den Berggipfeln.
Zum einen möchte Irmgard noch einmal zu einem besonderen Kiosk. Auf dem Weg dorthin stoppe ich immer mal wieder, weil ich unbedingt die Mispelplantagen ins Bild bringen möchte, die durch riesige Netze abgedeckt sind. Damit sollen die Vögel abgehalten werden, weil die in großem Stil diese Früchte anfressen und damit die Ernte ruinieren.  


Netze, über Netze!

die hellen Flächen sind kein Schnee, sondern die Netze
Der Kiosk befindet sich neben dem Automuseum auf der Route zum Castell de Guadalest. Dort schaut sie sich alles in Ruhe an. Ohne Hast und ohne Druck durch mich. Und findet immer wieder interessante Produkte. Selbst Zitronen und Avocados  finden sich später in ihrem Einkaufskorb.










Ich schaue während der Zeit nach Fotomotiven. Im Museum selbst war ich schon mindestens zweimal und finde es ungeheuer interessant. Es stehen dort sehr viele Exponate, zu denen ich auch noch eine Beziehung habe, alte Erinnerungen. Vieles sind Fahrzeuge mit denen ich in meiner Jugendzeit Kontakt hatte.  

Und nun komme ich zum zweiten Ziel: Moraira, und dort das Eiscafe am Hafen. Das muss ich wohl nicht weiter kommentieren!

Nach dem Angenehmen an diesem Tag kommt nun der weniger angenehme Teil. Der Abreisetermin ist zwar noch einige Tage entfernt, aber mein Denken und Handeln wird doch schon stark davon beeinflußt. So begab ich mich zum Trailer, der auf einem extra Platz steht, um den Reifendruck zu kontrollieren und auch zu korrigieren. Der Druck war doch schon etwas abgesunken und so mussten die Reifen wieder mit Luft aufgefüllt werden. Bernd hatte mir zu diesem Zweck einen Akkukompressor geliehen. Doch der war mit dem geforderten hohen Reifendruck überfordert und stellte seine Tätigkeit einfach ein. So musste ich mit einer soliden Handpumpe diese Tätigkeit im Schweiße meines Angesichts mit Muskelkraft erledigen! Nun habe ich nur noch ein schlechtes Gewissen ob denn der Akkukompressor sich wieder erholt hat oder nun Schaden genommen hat. Das werde ich dann Morgen noch kontrollieren.  

Sonntag, 24. April 2022

Super Wetter!

 Der Sturm war gestern, heute ist Sonne unser Motivator!

Wir haben mal wieder unendlich lange im Bett gelegen und entsprechend spät gefrühstückt. Zu dieser Zeit bewegt sich ein Mensch ganz zaghaft und vorsichtig auf unser Mobil zu.
Es ist Werner, und Beate folgt kurze Zeit später. Die Beiden sind vor zwei Tagen hier eingetroffen und hatten erstmal jede Menge Stress um hier alles aufzubauen. Der Schlaf kam auch zu kurz, da sie aus Irland kommend mehrmals die Verkehrsmittel wechseln mussten! Der Erzählung nach waren sie über 24 Stunden auf den Beinen. Deshalb ließen sie sich auch ein wenig Zeit bis sie uns begrüßten. Irmgard hatte ja die Blumenkästen und einen Campingtisch in Verwahrung genommen als sie vor einigen Monaten nach Irland zurückflogen. Das werden wir nun wieder zurückgeben, denn unser Mobil wird bei unserer Abreise - oh Schreck, das ist ja schon in 11 Tagen - auch schon richtig vollgestopft sein. Irgendwie kommen bei unserem Aufenthalt immer wieder mehr Utensilien zusammen, als wir bei der Anreise im Gepäck hatten.

Und so ergab es sich dass wir den geplanten Besuch auf dem Flohmarkt in El Verger aus der to-do Liste für heute strichen. Stattdessen wurde ich von einer inneren Stimme getrieben doch schon mal ein wenig in die Garage einzuräumen, damit ich das nicht später, vielleicht im Regen unter Zeitstress erledigen muss!



so sieht es aus, nachdem ich erstmal einen großen Teil der Utensilien ausgeräumt habe.

auf jeden Fall sind das Fahrrad und der E-Scooter untergebracht.

sieht schon etwas besser aus, obwohl noch nicht alles verstaut ist.
Da hatte ich mir selbst etwas eingebrockt, was ich im vorhinein nicht richtig überblickte. Mit mehreren Erholungspausen zwischendurch konnte ich doch so langsam etwas wegschaffen und erhielt auch wieder den Überblick!

Nachdem ich dann  das Formel 1 Rennen im Fernsehen  und danach noch die Autodoktoren angeschaut hatte, wurde ich aufgefordert zum Abendessen zu erscheinen. Somit schließe ich für heute mein Büro und melde mich ab. Vielleicht melde ich mich Morgen wieder - wenn wir dann etwas unternommen haben über das sich zu berichten lohnt! 

Samstag, 23. April 2022

Abreisetag

 Es geht los!

Besser gesagt, es ging schon los - nämlich für Petra und Dieter! Die sind schon vor dem Aufstehen abgedüst. Da sie mit dem Wohnwagengespann unterwegs sind war auch bei der Abreise kein Volksauflauf entstanden. Warum nicht? Die bewegen den Caravan mit dem MOOVER an die Startposition. Und das geschieht ganz leise und unspektakulär. Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, da waren die jedenfalls schon weg!

Als nächster verließ Dieter seine Parzelle und versuchte um die engen Ecken zu rollen ohne einen Crash zu verursachen. Das war schon erheblich aufwändiger! Das 9,60m lange Mobil kann nicht so einfach um die kurzen Ecken fahren, sondern muss mehrmals vor- und zurückrangieren. Zwei PKW´s in exponierter Position waren auch schon entfernt worden. Lieber auf Nummer Sicher gehen. Harald hat wieder den Einweiser gemacht. Ganz ohne ist das nämlich problematisch! 

Dieter ist bereit und gut gelaunt.





Hier nehmen wir noch Abschied, und dann fährt Harald selbst auf die Startposition.










Und nun ist es plötzlich ganz still in unserer Ecke! Ungewohnt.
Eigentlich hatte der Wetterbericht für heute Regen vorhergesagt. Aber wie so oft war das nix. Wir wollen uns nicht darüber beschweren, nur feststellen.

Dafür hatte Petrus aber den Wind geschickt. Und der war nicht von schlechten Eltern! Wir mussten am Nachmittag den Windschutz reffen und auch die Blumenkästen umstellen, da die ständig umgeweht wurden!

gerefft!

hier stehen sonst die Blumenkästen. Man beachte den aufgeblähten Windschutz!

und nun stehen die Blumen im Windschutz hinter dem Abstellzelt.


diesen Stuhl und den Wäscheständer hat der Wind so in diese Position geweht!
So, jetzt ziehe ich mich zum Abendessen zurück. Irmgard hat weißen Spargel zubereitet. Ich erwähne extra das Wort weiß, denn hier in Spanien bekommt man den selten. Den grünen dagegen gibt es an jeder Ecke!

 





Freitag, 22. April 2022

Es tut sich was.

 Es wird richtig unruhig hier auf dem Platz.

Jetzt ist es Tatsache, etliche Camper bereiten die Abreise vor. Gestern wollten Maria und Heribert gen Heimat starten. Das Wetter hatte sich von Regen

auf Sonnenschein gewandelt, also für gute Stimmung gesorgt. Doch die Technik spielte Schicksal und streikte. Die Starterbatterie war platt! Hatte offensichtlich einen Zellenschluß erlitten. Bei dem Alter von acht Jahren eigentlich normal. 

Die IVECO-Werkstatt aus Gandia besorgte einen neuen Akku und schickte auch gleich einen Mechaniker vorbei. Das Auswechseln des Akkus ist nicht ohne, es mussten etliche Teile entfernt werden um das alte Energiepaket herauszuholen. Das dauerte eine ganze Zeit. Jedenfalls zu lange um im Anschluß noch zu starten. So blieben sie noch eine weitere Nacht auf dem Stellplatz. 

Es geht los! Harald macht den Aufpasser und hilft beim Rangieren. 




hier wird es nochmal eng, aber es passt!
Mit Karin und Bernd hatten wir uns zum Abendessen verabredet. Wir wollten noch einmal so richtig zuschlagen! Ihr glaubt es kaum, wo das stattfinden sollte. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg und testeten auch eine Abkürzung. Ein unbefestigter Weg mit wenigen bewohnten Grundstücken am Rand. Aber idyllisch! 

Und hier, direkt vor unserem Ziel kamen wir heraus.
Jawoll, wir wollten zum Burger King! Und hier wartete dann die größere Herausforderung auf uns: Die Bestellung per Touchscreen! Das hat uns ganz schön gefordert. Aber nur der Erfolg zählt!




Aber mit richtig vollem Magen machten wir uns dann zufrieden auf den Rückweg.

Und zum Abschluß des Tages verabschiedeten wir uns vorsorglich schon von unseren nächsten Platznachbarn. Wer weiß wann die starten, könnte sein dass wir dann noch in den Betten liegen und schlafen. Es werden drei Paare sein die uns verlassen!






 

Dienstag, 19. April 2022

Der Tag danach....

Ostern ist abgehakt. 

Die Normalität hat uns wieder. Was ist Normalität? Genauer betrachtet behaupte ich, dass da für mich kein Unterschied zwischen Ostern und heute bestand. 

Ich zum Beispiel habe den Ostermontag dazu genutzt ein wenig "Klar Schiff" zu machen. Der Teppich musste mal dringend wieder gesaugt und gereinigt werden, um nur mal einen Posten zu nennen. Es waren aber auch noch weitere Baustellen abzuarbeiten. Die für alle offensichtliche Tätigkeit bestand jedoch darin, die Fenster des Wohnmobils zu reinigen. Die Regentage in Verbindung mit dem Saharastaub, der noch immer in der Luft schwebt, hinterließen außen auf den Scheiben schmutzige Streifen und Flecken. Nachdem ich die lange genug bewusst schmerzfrei übersehen hatte, war es nun wirklich mal an der Zeit für etwas besseren Durchblick zu sorgen. Begleitet von den abfälligen Bemerkungen meiner besten Ehefrau der Welt, warum ich denn so hektisch sei, trug ich Hocker, Waschbürste, Eimer, Spülmittel und einen großen Putzlappen zusammen und begann das Werk. 

Endlich konnte man mal wieder ungehindert durch die Frontscheibe hindurchschauen. Leider war das nur von kurzer Dauer! Denn der Regen über Nacht leistete ganze Arbeit. Die Scheibe ist wieder nahezu genau so undurchsichtig wie vorher!

Bei unserer Kuchenrunde vor einigen Tagen hatte sich während der Plauderstunde die Frage ergeben was, und ob, wir denn in der noch verbleibenden Zeit hier in Spanien unternehmen könnten. 

Das Ergebnis: Heute wollen wir mit Karin und Bernd zum Restaurant "El Tou" fahren und gemeinsam frühstücken. So machten wir das. 





Ich hatte vor einiger Zeit die Speisekarte fotografiert. Vorteil; wir brauchten nicht erst lange suchen was wir denn bestellen wollten. Also gute Vorbereitung ist die halbe Arbeit. Richtig, aaaber es kam ganz anders! Zum Ersten war heute nicht wie üblich die weibliche Bedienung am Start, sondern eine Aushilfsperson. Schon gestaltete sich alles ein wenig anders als wir uns das gedacht hatten! Der junge Mann war ziemlich unbeholfen. Schon beim Servieren des Kaffees erhielten wir die Tassen mit verschüttetem Inhalt. Ebenso hatte der Orangensaft eine "Fluchtspur" außen am Glas hinterlasen und sich am Fuß wenig dekorativ ausgebreitet. Na gut, kann ja mal passieren. Aber der Hammer kam dann später. Bernd und ich möchten Spiegelei mit Speck bestellen. Auf der in deutscher Sprache abgefassten Speisekarte konnte die Bedienung nicht die entsprechende Position erkennen. Er holte die spanische Karte und ließ sich von uns genau zeigen was wir denn gerne bestellen wollten. Ok, er hatte es wohl geschnallt. Die nächste Bestellung, knusprige Artischocken mit Honig, wurde zwar aufgenommen, aber irgendwas war wohl trotzdem nicht klar. Der Ober verschwand kurz und ließ uns ratlos zurück. Doch dann die Erleichterung, er kam zurück und bestätigte die Bestellung. 

Nun war Warten angesagt. Voller Vorfreude saßen wir am Tisch und führten wie üblich unsere Gespräche. Hier lästerten wir mal über Bernd, der immer von Rührei sprach, obwohl die nicht auf der Karte stehen. Er meinte eben Spiegelei, bekam das aber nicht korrekt in seinen Kopf gespeichert. Lustig!

Endlich, es geht los, der Kellner kommt an den Tisch und stellt die ersten Teller ab. Alle schauen ungläubig und fragend drein. Das ist weder Artischocke noch Spiegelei! Es sind Hähnchenflügel! Der junge Mann hatte unsere Bestellung nicht richtig gedeutet! Nach kurzer Bedenkzeit machten wir aber gute Mine zum bösen Spiel und begannen die Hähnchenteile zu verspeisen. Schmeckten doch ganz gut. Da aber die Artischocken auch von Karin vollen Zuspruch erhielten, war das Frühstück dann doch noch gerettet. Besonders für Bernd ergab sich noch ein tolles "Leckerli". Er bestellte sich als Nachtisch Krepp mit Eis und heißer Schokolade. Das sah auch lecker aus!

Irmgard und ich fuhren noch zur Apotheke und zum "Deutschen Eck". Aber das war auch nicht sehr erfolgreich. Ein gewünschtes Medikament wurde mir nicht ausgehändigt, da ein Rezept vorliegen muss. Das hatte ich jedoch nicht, da meine Zahnarztpraxis heute geschlossen hatte. Merkwürdig: Beim Besuch direkt an der Praxis hing eine Notiz am Eingang, die besagte dass die Praxis geschlossen sei und erst am 19.April wieder öffnen würde. Wir haben heute den 19.April!



Also ab zum Stellplatz und eine Runde geschlafen. Zum Abendessen gab es dann Spiegelei! Ich machte ein Foto davon und schickte das an Bernd. Die Anspielung auf den Aussetzer heute Morgen.



 Witzig: Von Karin kam ein Foto zurück. Dort gab es auch Spiegelei!!!

Samstag, 16. April 2022

Die Sonne meint es gut mit uns

 Ostersamstag.

Gestern war ich ein wenig faul während Irmgard fleißig ihre Kirschsahnetörtchen auf den Nachmittagstisch brachte. Karin und Bernd hatten wir dazu eingeladen. Und wie nicht anders zu erwarten wurde es ein sehr schöner Nachmittag. Noch dazu tat die Sonne ihr Bestes um unsere Laune weiter zu verbessern. Wir spannten sogar die Markise auf und auch der Sunblocker kam zum Einsatz. Mit einem Wort: Super!!!

Heute nun wandelte sich das Blatt der Arbeitsteilung. Nein, das trifft es nicht präsise genug. Irmgard war genau wie gestern sehr fleißig. Sie lüftete die Betten und bereitete das das Abendessen vor. Es gibt irgendwas mit Hackfleisch. 

Und dann.......war der Osterkuchen an der Reihe. Der Omnia Backofen kam wieder zum Einsatz. Jetzt war auch meine Hilfe gefragt. Sozusagen als "Maschinist" war ich zuständig für das Rühren des Teigs. Später dann auch für die Überwachung der Kochflammen. Anfangs volle Leistung, dann etwas reduzierte Hitze. Und natürlich, die Garzeit unter Kontrolle zu halten oblag mir auch.

der Kuchen ist gut gelungen und von Irmgard dekoriert.

Aber Leute, meine hauptsächliche Arbeitsleistung forderte der defekte Brenner. Angestachelt durch einen Kommentar von Axel, einem ehemaligen Caravanhändler und Werkstattmeister, also einem Mann vom Fach,  machte ich mich an die Arbeit. 

Übrigens sein Kommentar lautete dem Sinne nach:" Einen neuen Kocher einbauen machen nur faule Leute, die anderen zerlegen den Brenner und reinigen ihn gründlich und blasen die Leitungen und Düsen gründlich mit Pressluft durch!"

Der Stachel saß tief! Ok, ich machte mich an die Arbeit. Natüüüürlich scherte beim Lösen des Brennes eine festsitzende Schraube ab! Sowas passiert mir meistens! Jedoch, es gelang mir später den Rest des Gewindebolzens, nach Behandlung mit Rostlöser, nach unten herauszuschrauben. Das werte ich mal als Erfolg. Leider war das auch der einzige Erfolg. Die ganze Aktion hat nichts gebracht, außer das ich verdrehte Nackenwirbel, Schmerzen in den Armen und Handgelenken hatte und zwei Stunden beschäftigt war! 

Nun werde ich warten bis wir wieder zuhause sind und dann neue Entscheidungen treffen wie ich denn wieder einen Kocher mit funktionierendem Schnellbrenner erhalte. Durch Teileaustausch oder den Wechsel der kompletten Kochmulde. Wir werden sehen.

Das Abenesssen ist zubereitet und unsere letzte Flasche Chardonnay, bei der Anreise in Chusclan gekauft, wird zur Feier des Tages geöffnet



Dann noch das Hackfleisch als Bolognese zubereitet und mit Shrimps verbessert, Ich kann nur sagen, das war ein Abendessen, davon kann man noch lange Träumen!

Übrigens, die oben im Text angekündigte Entscheidung wird nicht erst zuhause getroffen, sie wurde heute getroffen! Im Campingshop fand ich ein Ersatzteil - den kompletten Brenner neu - und ich konnte nicht widerstehen. Ich habe das Teil sofort bestellt!


Donnerstag, 14. April 2022

Es geht mir gut

 Der Tag danach......

Ja volle Anteilnahme von allen Seiten, jeder wollte wissen wie es mir geht. Kurz und knapp: Es geht mir gut!
Etwas detailierter: Ein wenig Schmerzen habe ich schon, aber eine Tablette dagegen hat gut geholfen. Nachdem mein Diabeteswert in den letzten Tagen immer zu hoch war, kehrte sich das heute ins Gegenteil; er war so niedrig, dass ich leicht unterzuckert war, ein wenig zittrig. Aber nach dem Frühstück wurde es besser. Also alles ist gut!

Beim Verlassen der Zahnarztpraxis gestern Nachmittag hatte ich noch den Auftrag bekommen, doch heute mal per mail ein kurzes Statement abzugeben, wie denn wohl mein Befinden sei. Habe ich erledigt und einen positiven Bericht übermittelt. Da erhielt ich vom Zahnarzt höchstpersönlich eine Antwort in der Form, dass er sich darüber freue und sich nun keine Gedanken machen müsse, und er mir nun frohe Ostern wünschte. Das ist doch wohl eine Betreuung, fast wie beim Bergdoktor mit Hans Sigl!

Wie nicht anders zu erwarten, durch den morgigen Feiertag ist ja heute Wochenende, fuhren wir natürlich zum "deutschen Eck". Zeitschriften waren jede Menge für uns da. Das hat eine ordentliche Stange Geld gekostet. Da haben wir bei "Carlo´s" wieder was eingespart. Dort ging nur ein einstelliger Betrag über den Tresen. Bei LIDL befand sich nach dem Einkauf auch nicht so viel im Einkaufswagen. Hauptsächlich ergänzte Irmgard die Waren, die bei unserem Mißgeschick vor ein paar Tagen unbrauchbar wurden. Was geschehen war? In der prall gefüllten Einkaufstasche - wir packen die gekauften Sachen immer gleich in eine Tragetasche - befand sich auch eine Flasche mit Geschirrspülmittel. Und an dieser Flasche war der Verschluß abgebrochen und der gesamte Inhalt, aber wirklich die gesamte Spülflüssigkeit waberte nun in der Tasche herum! Das war eine Schweinerei!!!

Zurück am WoMo gab es eine kleine Panikattacke! Das Zahlenschloss verweigerte den Dienst, die Eingangstür ließ sich nicht öffnen!!! Doch nach dem kurzen Schock funktionierte mein Gehirn wieder. Es gibt in der Garage, in der Elektrikzentrale eine Notöffnung. Dazu benötigt man einen Schlüssel den ich hier etwas versteckt deponiert habe. Doch der Schlüssel für die Garagentür befindet sich im Inneren des Wohnmobils. Doch, da habe ich auch noch eine Lösung, die ich hier aber nicht verraten werde. Einzig dieses: Wir konnten wenige Minuten später wieder die Eingangstür öffnen. Und bei der Überprüfung des elektronischen Zahlenschlosses funktionierte es wieder so, wie es sein soll! Da kann ich nur meinen Lieblingskommentar abgeben: "Elektrokomik"

Das Wetter hatte sich wieder zum Guten geändert, es war sehr warm. So setzten wir uns nach dem Schrecken erstmal auf die Campingstühle und genossen die Sonnenstrahlen. Ich erhielt noch eine Nachricht, den Gaskocher betreffend, dass Thetford nicht bereit wäre irgendeine Kulanz zu gewähren. Noch dazu nannte mir die Werkstatt einen Preis für den neuen Kocher, der jenseits von Gut und Böse war. Ich habe noch kurz auf diesen zu hohen Preis hingewiesen, und warte nun bis ich wieder zuhause bin um dann eine Entscheidung zu treffen was mit dem Kocher geschehen soll. Jedenfalls war ich stinksauer! In der Campingbranche gibt es kaum Alternativen, weil es bei den Herstellern nur noch Monopolisten gibt! Und wie es so aussieht, bin ich tatsächlich an diesen einen, von mir nicht geschätzten, Hersteller gebunden! Andere Geräte passen nicht!

Unser Abendessen haben wir im Freien eingenommen und den Tag so ausklingen lassen, und dabei festgestellt dass, wie immer zu Ostern, die Spanier hier förmlich eingeflogen sind. Alle Plätze belegt und lebhaftes Treiben. Die Spanier haben tatsächlich eine andere Mentalität als wir. Das soll nur eine Feststellung sein, keine Beschwerde! Aber erfahrungsgemäß werden die auch am Montag alle wieder abreisen. Dann wird es wieder ruhiger.

Nun werde ich Irmgard noch ein wenig mit der Massagepistole den Nacken massieren, und dann ist Feierabend!

Letzter Tag

Heute noch, dann ist Schluss mit Lustig!  Ende der Wintersaison, wir werden Morgen nachhause fahren! Der Alltag hat uns dann wieder. Doch he...