Dienstag, 26. Oktober 2021

Werkstatttag

Der Tag bei ten-Haaft, dem Oyster Spezialisten.


Erst um 13.00 Uhr hatten wir den Termin. Wir konnten also in aller Ruhe ausschlafen! War das herrlich! Beim Öffnen der Aufbautür stach mir sofort eine Papiertüte auf der Treppenstufe ins Auge. Es waren frische Brötchen! Diese Tugend hat ten-Haaft also beibehalten, während bei Concorde der Morgengruß in dieser Form wohl abgeschafft wurde. Man muss ja sparen, in Zeiten von Corona! Das war zynisch gemeint!




Etwa eineinhalb Stunden vor dem Termin begab ich mich schon mal zur Anmeldung. Wie immer wurde ich freundlich  von Frau Schneider begrüßt. So konnten wir die Formalitäten schon mal erledigen. Sie informierte mich darüber, dass heute "Full House" sei und ich wohl mit Verzögerungen rechnen müsse. Na gut, nutzen wir die Zeit. Irmgard geht zum naheliegenden Bauernhof und will dort frische Eier aus dem Automaten ziehen. Ich fahre derweil zum Tanken und muss wieder lernen, dass ein NAVI auch nicht immer zuverlässig ist. Ich sollte doch glatt eine Straße befahren, die nur bis 3,5 to freigegeben war! Natürlich habe ich das respektiert! Mit einem Umweg gelangte ich dann doch zur gewünschten Zapfsäule.

Während ich meine Mission erfolgreich beenden konnte, hatte Irmgard weniger Glück: Der Automat wollte ihr Geld nicht haben, die Münzen fielen immer direkt durch. Während dann später unsere Antenne verarztet wurde, machten wir uns noch einmal gemeinsam auf den Weg zum Bauernhof. Doch auch ich konnte den Automaten nicht überreden unser Geld anzunehmen und die Tür zu unserem Glück zu öffnen. So rief ich die Notfall-Telefonnumer an und erklärte unser Problem. Aber auch das half nicht weiter. Die offensichtlich ältere Dame hatte keine Eier zur Verfügung, die sie uns aushändigen konnte. 

So schauten wir uns dort ein wenig um, und ich machte einige Fotos von den Tieren im Gehege.





Die Wartezeit an der Werkstatt nutzte ich um unser Mobil fit für den französischen Straßenverkehr zu machen. Dort sind an größeren Fahrzeugen, über 3,5 to, Warnaufkleber beidseitig vorne links und rechts und am rechten Heck vorgeschrieben. Da ich unser schönes Wohnmobil nicht mit diesen Aufklebern dauerhaft verschandeln will, besorgte ich mir Schilder mit Saugnäpfen.



Mal schauen ob die denn die Fahrt überstehen und nicht abfallen!?

Nachdem unser rollendes Heim wieder komplett war und wir die Werkstatt verlassen durften, wagten wir noch einen letzten Versuch um an die köstlichen, frischen Hühnereier zu gelangen und fuhren dort mit dem Mobil vor. Doch auch das hat uns nicht geholfen. Völlig gefrustet stieg Irmgard wieder ins Wohnmobil, wir fuhren auf den Stellplatz und läuteten den Feierabend ein. Morgen wollen wir die französische Grenze überschreiten. Ne, überfahren!

Montag, 25. Oktober 2021

Ten-Haaft erreicht, aber.........

 Da hat es uns heute aber auch mal voll erwischt!


Doch erstmal der Reihe nach. 

Um 10.00h hatte ich einen Termin bei Herrn Stahl im Concorde-Werk. Vor einem Jahr erhielt ich ein neues elektronisches Zahlenschloß für die Eingangstür, was uns aber so um die drei mal ungewollt ausgeschlossen hat. Man kann aber über die Heckgarage mit einer Notentriegelung die Tür wieder öffnen. Ist jedoch ziemlich umständlich. 

Wie das so ist wenn man Zahnschmerzen hat und zum Zahnarzt geht, die Schmerzen sind in dem Moment weg. So auch hier. Es konnte kein Fehler festgestellt werden. Aber mir wurde angeboten auf meiner Rückreise von Spanien rechtzeitig einen Termin zu machen, um dann das Schloß noch einmal auszutauschen. Heute ging das nicht, da zu viele Mitarbeiter die Grippe hatten und dadurch Personalknappheit herrscht.

Gestern, sehr spät am Abend, zeigte mein Display im WoMo urplötzlich totalen Leerzustand im Gastank an, obwohl die Heizung noch funktionierte. Gewissensfrage: Die Gasflaschen aktivieren, oder auf Risiko gehen? Nach mehreren Minuten Bedenkzeit entschied ich mich dann für die sichere Variante und schaltete die Gasversorgung auf die Flaschenanlage um. Heute früh stellte ich dann fest, dass die eigentliche Hauptflasche gar nicht in Betrieb war, erkennbar am Druckregler durch den roten oder grünen Ring. Wenn ich umschaltete auf die andere Flasche, dann war der grüne Ring sichtbar. Also alles richtig. Aber eben doch nicht. Denn auch die erste Flasche ist voll gefüllt und sollte funktionieren. Tat sie aber nicht! Dazu muss ich sagen, dass es beides Propangasflaschen aus Spanien sind. Und da kam mir eine Idee: Sollte die eine Flasche etwa mit Butan statt Propan gefüllt sein? Es war ja sehr kalt draußen und dann stellt ja Butangas bekannterweise die Vergasung ein. Es bleibt flüssig und baut keinen Gasdruck auf. Wenn dem so wäre, dann haben die Spanier mich besch....! 

Heute geht die Fahrt weiter nach Keltern zur Firma ten-Haaft um meine SAT-Antenne noch einmal checken zu lassen. Auf dem Weg dorthin machen wir einen kleinen Schwenk zur Firma Goldschmitt. Dort tanke ich immer gutes, fast hundertprotentiges Propangas für meinen Tank. Hier habe ich dann auch wieder von Flaschen- auf Tankversorgung umgestellt und natürlich nochmal kurz geprüft was die spanische Gasflasche nun macht: Sie macht genau das was sie soll, sie liefert einwandfrei Gas! Denn es war sehr warm heute und somit wurde das flüssige Butangas auch wieder Gasförmig! Also war meine Vermutung richtig!  

Doch nun komme ich zu dem oben erwähnten Hinweis, voll erwischt worden zu sein. Wir befinden uns auf der A8 und rollen zügig dahin. Laut NAVI sollen wir unser Ziel in 23 Kilometern erreicht haben. Wir riechen schon förmlich den dann aufgebrühten Tee und die wunderbare Ruhephase nach der langen Fahrt. Doch zu früh gefreut!!! Ein Stau!!! 




Und an den aufgestellten Hinweistafeln am Seitenstreifen werden wir aufgefordert die Autobahn nicht zu verlassen und den Stau durchzustehen. Und so habe ich mich brav daran gehalten. Stunde um Stunde. Irgendwann erreichten wir tatsächlich eine Ausfahrt. Was tun, soll ich es wagen hier die Autobahn zu verlassen? Ich habe es getan! Spannend, wie dann das NAVI einen immer wieder auffordert zu wenden. Es war inzwischen dunkel geworden, so richtig gut sehen konnte ich bei dem vielen Gegenverkehr mit den hellen Scheinwerfern auch nicht. Doch nach einer gefühlten Ewigkeit kapierten beide schwarzen Kästen auf dem Armaturenbrett die Lage und führten uns sicher zum Ziel. 

Und das absolut tolle daran, ich hatte sogar noch genügend Platz um auch den Anhänger auf dem Areal abstellen zu können. 

Über drei Stunden hat uns der Stau die Fahrzeit verlängert!
Nun müssen wir erstmal runterkommen!

ganz schön dunkel draußen!




Sonntag, 24. Oktober 2021

Die nächste Etappe

 Heute, Sonntag, das Concorde-Werk erreicht.


Eigentlich hatte ich vor das Auto schon gestern auf den Trailer zu verladen. Doch der Wille war da, das Fleisch aber  schwach. Somit war das Heute zu erledigen. Und das Dilamma dabei: Es war in der Nacht sehr kalt und heute in der Frühe war alles wie mit Zuckerguß überzogen.


Da hätte ich ja nun auch noch Scheiben kratzen müssen. So nen Schiet!!! Aber ich hatte eine Idee: Irmgard ihr Auto besitzt eine Standheizung! Hurra, lass die doch arbeiten. Ich kümmerte mich erstmal um andere Sachen die auch erledigt werden mussten. Und als das Verladen beginnen konnte, da waren die Scheiben abgetaut und ich hatte klare Sicht! Alles klar, es lief wie am Schnürchen, mit einem kleinen Fehler. Ich muss bei dieser Aktion immer mal rein ins Mobil, wieder raus aus der Hütte, und wieder hinein. Bei der Sicherung des Autos habe ich selbstverständlich Arbeitshandschuhe an! Und genau diese, saugute Teile von SCANIA, waren plötzlich verschwunden. Ich habe gesucht und gesucht. Sogar auf der Fahrt suchte ich noch einen Parkplatz auf um nach diesen Luxus-Arbeitshandschuhen zu suchen. Ohne Erfolg!!!

Schweren Herzens verabschiedete ich mich von dem Gedanken die noch je wiederzufinden.
Die Fahrt bei strahlendem Sonnenschein verlief super. Kein Stau und keine Behinderung! Und auch die Akkus wurden kräftig geladen. Die starke Sonnenstrahlung in Verbindung mit der Lichtmaschine schaufelten doch tatsächlich während der Fahrt gut 130 Ah in die Stromspeicher! Tolles Ergebnis.

Bei Annäherung des Concorde-Werkes stieg der Adrenalinspiegel. Finden wir eine freie Stellfläche für das WoMo und den Anhänger? Von unten, der Platz liegt etwas höher als die Straße, sah der Platz schon gut belegt aus. Doch als wir die obere Terasse erreichten kam die Erleichterung. Wir hatten kein Problem uns hier niederzulassen.


Hier ein Foto von der Concorde Ausstellungshalle. Wir haben Montag einen Termin um 10.00 Uhr. Nur eine kleine Überprüfung, hoffe ich zumindest. Jedenfalls gehe ich davon aus dass wir nach einer Stunde durch sind. Bin ich zu naiv? Morgen wissen wir mehr.
Nun kommt die Auflösung über das mysterische Verschwinden meiner Arbeitshandschuhe: Um den täglichen Blog zu schreiben benötige ich den PC. Dieser Laptop befindet sich
während der Fahrt hinter dem Fahrersitz, gut gesichert und stört niemanden. Als ich den PC nun aktivieren wollte, schob ich natürlich den Fahrersitz nach vorne um das Gerät hervorzuholen. Und......... plötzlich kamen meine Handschuhe wieder zum Vorschein! Die waren wohl bei meiner "Turnerei" dort hinuntergerutscht. Jedenfalls bin ich wieder glücklich!



Samstag, 23. Oktober 2021

Samstag, der Tag vor der Fortsetzung unserer Reise

 Heute nix los.

Außer, dass wir sonniges Wetter haben, viele Neugäste den Platz bevölkern und in Gruppen vor den Mobilen sitzen.
Der Sonneschein gefällt mir auch ganz gut, werden doch die Akkus wieder etwas befüllt. So werde ich wohl auch diese Nacht noch nicht das WoMo an den Landstrom anstöpseln müssen. 

Und da es Morgen weiter geht, kommt die Lichtmaschine auch zum Einsatz und wird ordentlich Strom in die Speicher pumpen. So wird es wieder eine ganze Weile reichen um autark zu stehen. Das wird bei mir momentan richtig zum Hobby.

Jedoch muss ich auch einen anderen Energiespeicher unter Kontrolle behalten: Das ist der Gastank! Der Füllstand neigt sich seinem Ende zu. Heute zeigt die Tankuhr noch 12% Füllmenge an. Ob die Anzeige auch stimmt, oder ist das nur eine grobe "Daumenschätzung"? Ich gehe mal davon aus, dass es noch reicht, bis wir dann am Montag eine Gastankstelle anlaufen werden um gutes Propangas aufzufüllen und nicht das LPG von der normalen Tanke. Das meide ich nach möglichkeit wie die Pest, weil man nie weiß wie viel Butan momentan beigemischt ist. Und Butan wird bei Kälte nicht mehr gasförmig sondern bleibt flüssig und kann nicht mehr benutzt werden.

So Leute, das ist mein heutiger Bericht. Fotos habe ich heute nicht gemacht. Jedoch werde ich aus meinem Fundus noch ein paar bunte Bilder einstellen.










Freitag, 22. Oktober 2021

kurzer Trip nach Alsfeld

Auf Wunsch einer einzelnen Person......

führte unser Weg heute mal wieder nach Alsfeld.



Aber nicht zum Stellplatz, der schon wieder gut belegt war. Und wohin nun? Na klar, ist doch wohl keine Frage!


Irmgard ihr Lieblingsladen, der Laden der sie nicht los läßt!
Damit sie in Ruhe stöbern kann, und ich ihr nicht im Nacken sitze und mit den Füßen trampele, verabredeten wir einen Zeitpunkt wann wir uns hier vor dem Laden wieder treffen wollen.

Diese Zeit nutzte ich zu einem Rundgang durch die schöne Altstadt. Hier dazu meine Fotostrecke:








ein Cafe´welches unseren Namen trägt.



Pünktlich, wie abgesprochen, fanden Irmgard und ich wieder zueinander und machten uns auf die Heimfahrt in unser kuschelig warmes Mobil. Denn draußen war es sehr kühl, und ein frischer Wind blies uns auch teilweise von vorne ins Gesicht. So sind wir wieder heil hier angekommen und werden den Abend genießen. 


Donnerstag, 21. Oktober 2021

heute nur gechillt!

So ein Schietwetter! 


Schon in der Nacht zeigte uns Petrus, dass der Wetterbericht auch mal stimmen könnte: Es begann zu stürmen und dann kam auch noch der Regen dazu! 

Also, blieben wir ewig in den Betten liegen und waren auch den ganzen Tag über untätig!



Bei diesen Bedingungen hilft nur noch Tee mit Rum!

Später testeten wir die SAT-Antenne ob sie den Sturmböen gewachsen sei. Erstaunlicherweise war sie das und so konnten wir uns auch noch eine Folge der Fernsehserie 
"Lust auf Meer" reinziehen.

Da sonst nichts großartiges geschehen ist, bietet sich als einziges Thema mal wieder das Essen an. So wird Tochter Sandra auch wieder darin bestärkt, dass ich immer über´s Futtern schreibe. Naja, wo sie recht hat, hat sie recht!

Schon gestern Abend hatte ich zwei Plätze in der "Schwälmer Stubb" für uns reserviert. Uns macht die Speiskarte zwar nicht besonders an, aber nachdem wieder der Urbachtalburger angeboten wird, mussten wir den einfach testen. Der hatte uns schon in der Vergangenheit immer sehr gut geschmeckt. Und auch heute wieder! Zwar behauptet Andras, der Partner von Sandra, dass er die besten Burger ever zubereite, so wollen wir ihm dieses Prädikat nicht absprechen, aber hier am Reisemobilpark sind die auch super köstlich!



hier ist der Burger noch unberührt

und so sieht er dann von innen aus
Und die Platzreservierung war auch sinnvoll wie sich zeigte. Trotz der Stellplatz noch "viel Luft" hat, war die Bude voll. Wir saßen mit sechs Personen an einem Tisch. Natürlich auch alle Camper! So wurde es noch ein interessanter Abend mit vielen Fachgesprächen über Technik und WoMo Zubehör.

Als wir uns dann später auf den kurzen Heimweg zu unserer "Hütte" machten, war der Sturm Vergangenheit, und auch der Regen hatte seine Tätigkeit eingestellt. 

Bis Morgen

Mittwoch, 20. Oktober 2021

nächstes Ziel erreicht.

 Die nächste Etappe wurde problemlos absolviert.


Heute Morgen sind wir gegen 10.30 Uhr und bedecktem Himmel ganz entspannt auf die Piste gerollt. Kurze Zeit später änderte sich die Wetterlage positiv. Jedoch blies an manchen Stellen, besonders auf Brücken, ein kräftiger Seitenwind, der unseren Concorde ganz schön ins wackeln brachte.

Die Sonne begleitete uns auf unserer Reise. Wunderbarer Nebeneffeckt: Zusammen mit der Leistung der Lichtmaschine wurden ordentlich Ampere´s in die Akkus geschoben. So erreichten wir heute eine hundertprozentige Volladung der Stromspeicher. 

Das ist auch gut so, denn durch den bedeckten Himmel der letzten Tage war der Nachschub mangelhaft. Und ich habe den Ehrgeiz mal auszutesten wie lange ich ohne Strom aus der Steckdose autark stehen kann. Allerdings habe ich hier für den Ernstfall Strom am Platz, den ich dann nutzen könnte. Ich bin gespannt!

Doch am Ziel angekommen änderte sich leider die Wetterlage. Erst wurde es grau und dunkel, dann kam der Regen!




Eine weitere Etappe absolviert, Ziel erreicht!

Und..... unsere Stammparzelle Nr.8 war wieder für uns reserviert!

Letzter Tag

Heute noch, dann ist Schluss mit Lustig!  Ende der Wintersaison, wir werden Morgen nachhause fahren! Der Alltag hat uns dann wieder. Doch he...